Bewerbungsbilder

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Bewerbungsbilder

Ihr wollt euch bewerben und benötigt noch ein Bewerbungsbild?
Ich möchte euch ein paar Tipps auf den Weg geben, worauf es bei einem guten Bewerbungsfoto ankommt.

Ein Bewerbungsfoto ist der erste Eindruck, den jeder Personaler bekommt. Der erste Eindruck bleibt und hier ist es absolut wichtig, ein Bild zu haben, welches gut ist und neugierig macht. Denn leider kann ein schlechtes Foto auch bedeuten, dass ihr den neuen Job nicht bekommt.
Daher habe ich ein paar Tipps für euch.

  1. Sucht euch einen Fotografen

Es ist absolut wichtig, dass ihr euch einen Fotografen aussucht, dessen Bilder ihr schön und ansprechend findet. Meistens gibt es im Freundes- und Bekanntenkreis immer mal jemanden, der schon Bewerbungsbilder von sich hat machen lassen und somit jemanden weiterempfehlen kann.
Wenn ein Fotograf in Frage kommt, schaut euch seine Arbeiten an – und entscheidet dann, ob euch der Stil und die Bilder zusagen.

  1. Der erste Kontakt

In einem ersten Gespräch solltet ihr herausfinden, ob ihr mit dem Fotografen klarkommt und er / sie euch menschlich liegt. Denn nur dann könnt ihr euch bei einem Shooting auch fallen lassen.

Erklärt dem Fotografen genau was eure Wünsche. Ebenfalls wichtig, dass ihr dem Fotografen erzählt aus welcher Branche ihr kommt und über die Branche, für die ihr euch bewerben wollt. Denn unterschiedliche Branchen benötigen unterschiedliche Ansprachen.
Auch solltet ihr vorab abklären was alles in seiner Leistung inbegriffen ist. Manche Fotografen bieten 3 Bilder an, manche nur in gedruckter Variante und mache geben einem eine ganze CD.

Mein Tipp ist, sucht euch einen Fotografen, der euch die Bilder in digitaler Form geben wird, denn meistens bewirbt man sich online oder schickt eine E-Mail. Bei gedruckten Bildern müssen diese erst wieder eingescannt werden.

  1. Outfit / Haare / Makeup

Bei einem Bewerbungsfoto solltet ihr immer darauf achten, dass ihr gepflegt und sauber erscheint.
Männer sollten nicht mit einem Drei-Tage-Bart beim Shooting auftauchen. Ebenfalls wichtig sind immer saubere und geschnittene Fingernägel.
Ein Anzug ist je nach Branche einfach Pflicht – dieser sollte ordentlich und nicht zerknittert sein. Hier solltet ihr euch immer für einen dunklen Anzug entscheiden, dabei ist es egal ob er schwarz, dunkelgrau oder dunkelblau ist. Auf einen hellen Anzug solltet ihr verzichten.
Wählt für „drunter“ ein einfarbiges Hemd, welches gut zum Anzug passt. Hier kann auch gern etwas Farbe gewählt werden. Passt aber auf, dass diese Farbe nicht zu sehr ablenkt. Also ein knallrotes Hemd wäre eher vom Nachteil. 🙂 Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt einfach zwei oder drei Hemden mit – hier kann dann gemeinsam entschieden werden, welches Hemd sich am besten eignet. Viele Fotografen bieten Bewerbungsbilder auch mit Outfitwechsel an – das würde ich jedem empfehlen.

Wer etwas legere Bewerbungsbilder von sich benötigt, sollte dennoch nicht in Freizeitkleidung oder Polo-Shirt zum Shooting auftauchen. Wer keinen Anzug hat oder tragen will, kann sich ebenso für eine schöne Jeanshose (keine Risse oder die ausgebeulte Lieblingshose) entscheiden. Mit einem schönen Hemd kombiniert, kann auch hier ein tolles Foto entstehen.

Kurz vor dem Shooting solltet ihr euch nicht eincremen, da ihr sonst zu sehr glänzt und das auf den Fotos nicht sehr schön rüberkommt. Wer auch ohne Creme diese Probleme hat, kann sich in der Drogerie Mattierungs-Tücher kaufen. Die einfach kurz vorher auf die betroffenen Stellen tupfen und der Glanz verschwindet.

Frauen sollten ebenfalls gepflegt zu einem Shooting erscheinen. Achtet darauf, dass ihr euch nicht zu sehr schminkt. Selbstverständlich könnt ihr Make-Up benutzen um Unreinheiten oder einen Pickel abzudecken. Die Augen sollten dezent geschminkt sein – also tragt kein aufwendiges Augen-Makeup auf – ein schönen Lidstrich und etwas Wimperntusche machen sehr viel her. Auch die Lippen sollten nicht in einem Feuerrot erstrahlen. 🙂

Über die Frisur lässt sich immer streiten – ich denke das ist Typ-Abhängig. Ihr solltet auf jeden Fall Fotos von euch machen lassen, die euch einmal mit offenen Haaren und einmal mit geschlossenen Haaren zeigen. Das Gesicht sollte bei beiden Varianten frei sein und nichts verdecken.

Auch bei dem Outfit sollte man sich branchentypisch kleiden. Generell sollte Frau keine Bilder von sich machen lassen, wo sie mit einem ärmellosem Blümchenkleid zu sehen ist. Bei Kreativberufen sieht das immer mal anders aus – hier muss dann aber das Bauchgefühl entscheiden, welcher Stil besser zu der Firma passt, wo ihr euch bewerben wollt.

Bei der Outfitwahl ist es ähnlich wie bei den Männern – ein Sakko und Bluse sind eine gute Wahl. Auch hier einfach ein oder zwei Blusen mitnehmen und wechseln. Besonders drauf zu achten, dass der Ausschnitt nicht zu tief gewählt ist. Auch sollte man auf übermäßig viel Schmuck verzichten. Wer sonst immer extravagante Ohrringe trägt, sollte diese bei einem Bewerbungsshooting durch schöne und etwas dezentere Ohrstecker tauschen.

  1. Direkt beim Shooting

Vertraut dem Fotografen. 🙂 Ein guter Fotograf wird euch zwischendrin immer mal die Fotos zeigen, die von euch gemacht wurden und mit euch die Bilder besprechen. So könnt ihr gleich schon ein erstes Ergebnis sehen. Hier habt ihr gemeinsam mit dem Fotografen die Chance eure Wünsche oder aber Einwände einzubringen. Ihr könnt gleich sehen, wie eure Pose auf dem Bild wirkt und könnt notfalls diese optimieren.
Der Fotograf wird euch bei dem Shooting Hilfestellung geben. Wenn ihr den Arm komisch haltet oder gerade verkrampft dasteht, kann euch der Fotograf in eine bessere Position bringen.

Entscheidet ihr euch für ein Bewerbungsshooting im Studio seid ihr meistens unter euch. Wählt ihr aber die Variante, dass ihr Bewerbungsbilder draußen haben möchtet, müsst ihr euch dessen bewusst sein, dass es immer Leute gibt, die gucken werden. Davon dürft ihr euch nicht ablenken noch irritieren lassen. Denn in diesem Moment müsst ihr euch einzig und allein auf den Fotografen konzentrieren. Wenn ihr euch unsicher fühlt oder nicht richtig aus euch herauskommen könnt, wird man das auf den Bildern erkennen.
Falls ihr damit Probleme habt, aber gerne Bewerbungsbilder draußen haben, sprecht mit dem Fotografen. Er wird Orte und Locations kennen, die für die Situationen passend sind.

  1. Nach dem Shooting

Je nach Absprache mit dem Fotografen wird er / sie sich nun an eure Bilder setzen.
Gebt dem Fotografen einen Moment Zeit um eure Bilder zu bearbeiten. Wichtig ist hier immer, dass der Fotograf nicht zu sehr „handanlegt“. Die Retusche sollte möglichst natürlich ausfallen und man sollte euch noch erkennen.

Damit habt ihr nun wichtige Tipps für euer Bewerbungsshooting. 🙂 Also euch viel Glück!

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